Nachstehende Geschäftsbedingungen sind Vertragsinhalt:

  

I. Gewährleistung für Reparaturarbeiten

 

1. der Auftragnehmer leistet Gewähr für durchgeführte Instandsetzungsarbeiten und für die eingebauten Teile innerhalb der gesetzlichen Frist.

 

2. Verschleißteile haben nur die dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende Lebensdauer.

 

3. die Gewährleistung erfolgt durch kostenlose Behebung der nachgewiesenen Mängel in angemessener Frist und zumutbarerweise. Ist die Behebung nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden, so ist angemessen Ersatz zu leisten.

 

4. Voraussetzung zur Ausführung der Leistungen im Rahmen der Gewährleistung ist, dass der Auftraggeber den Reparaturgegenstand dem Auftragnehmer in dessen Betrieb auf eigene Kosten und Gefahr überstellt. Ist eine Überstellung unmöglich oder untunlich, ist der Auftragnehmer zu verständigen. Dieser hat dann die Möglichkeit entweder die Überstellung auf seine Kosten und Gefahr oder die Durchführung der Arbeiten im Rahmen der Gewährleistung bei einem anderen Betrieb, zu dem die Überstellung durch den Auftraggeber tunlich ist, durchzuführen. Diesbezüglich steht dem Auftragnehmer das Wahlrecht zu.

Zur Durchführung einer Ersatzvornahme ist der Auftraggeber erst dann berechtigt, wenn der Auftragnehmer unberechtigt die Gewährleistung ablehnt.

 

5. Nicht abdingbare Rechte des Auftraggebers auf Wandlung werden dadurch nicht berührt.

 

 

II. Gewährleistung für den Verkauf von Kraftfahrzeugen:

 

Der Verkäufer leistet für von ihm verkaufte Kraftfahrzeuge für ein Jahr Gewähr. Verschleißteile sind von der Gewährleistung ausgeschlossen. Die Gewährleistung beginnt mit dem Tag der Übernahme des Kraftfahrzeuges. Grundlage der Gewährleistung ist die Zustandsklassifizierung, welche im Zuge des Verkaufes des Kraftfahrzeuges angefertigt wird.

 

Eine Gewährleistung für Sachmängel ist ausgeschlossen, wenn das Fahrzeug ohne gültige Plakette gemäß § 57 a KFG verkauft wird, sowie wenn dieses ausdrücklich als“ Bastlerfahrzeug oder Fahrzeug zum Ausschlachten oder zum Preis der besonderen Vorliebe“ verkauft wird.

 

 

III. Erfüllungsort und Zahlung des Werklohns bzw. Kaufpreises

 

Erfüllungsort ist der Sitz des Auftragnehmers, bzw. des Verkäufers. Der Instandsetzungsauftrag bzw. der Kaufvertrag ist erst dann erfüllt, wenn das Fahrzeug ordnungsgemäß in Stand gesetzt und der Auftraggeber den Werklohn, der Käufer den Kaufpreis bei Übernahme des Fahrzeuges am Sitz des Auftragnehmers in bar berichtigt, und sodann der Auftragnehmer bzw. Verkäufer das Fahrzeug an den Auftraggeber übergibt.

 

Für Klagen gegen den Auftragnehmer bzw. Verkäufer ist das Bezirksgericht Deutschlandsberg zuständig.

 

 

IV. Eigentumsvorbehalt:

 

Alle gelieferten, am Fahrzeug an montierten,- ersetzten Teile bzw. gelieferte Fahrzeuge bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers bzw. Verkäufers.

 

IVa. Zurückbehaltungsrecht: der Auftragnehmer bzw. der Verkäufer ist berechtigt, das reparierte, instandgesetzte bzw. verkaufte Fahrzeug bis zur vollständigen Bezahlung des Werklohns bzw. Kaufpreises zurückzuhalten.

 

 

V. Kostenvoranschlag:

 

Sofern der Auftraggeber vor Durchführung von Reparaturarbeiten bzw. vor Kauf eines Fahrzeuges die Erstellung eines Kostenvoranschlages wünscht, ist dieser grundsätzlich kostenpflichtig. Die Kosten hierfür bestimmen sich nach dem tatsächlichen Aufwand des Auftragnehmers zur Feststellung der Reparaturmaßnahmen bzw. nach dem tatsächlichen bürokratischen Aufwand der Abklärung bei Fahrzeugankäufen. Ein für den Kostenvoranschlag bezahltes Entgelt wird gutgeschrieben, wenn aus diesem ein Auftrag erteilt wird.

 

 

VI. Zurverfügungstellung von Ersatzteilen durch den Auftraggeber:

 

Sollte der Auftraggeber dem Auftragnehmer von ihm besorgte Ersatzteile, neu oder gebraucht, zur Reparatur zur Verfügung stellen, gewährt der Auftragnehmer für die ordnungsgemäße Funktion dieser zur Verfügung gestellten Ersatzteile keine wie immer geartete Gewähr. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber allenfalls davon informieren, ob die zur Verfügung gestellten Ersatzteile zur Reparatur geeignet sind.

 

 

VII. Abholung der Fahrzeuge:

 

Der Auftraggeber hat das vom Auftragnehmer instandgesetzte Fahrzeug nach Anzeige der Fertigstellung der Reparatur innerhalb von 5 Tagen ab Zugang der Anzeige am Standort des Auftragnehmers abzuholen und das Fahrzeug bei Übernahme in bar zu bezahlen. Eine Überstellung des Fahrzeuges an einen vom Auftraggeber gewünschten Ort ist kostenpflichtig, und erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers. Wenn der Auftraggeber das Fahrzeug nicht innerhalb von 5 Tagen abholt und das Werkentgelt nicht berichtigt, ist der Auftragnehmer berechtigt, bis zur tatsächlichen Abholung des Fahrzeuges eine Standgebühr von Euro 4 zzgl. 20 % USt. pro Tag in Rechnung zu stellen.

 

 

VIII. Bestellung von Fahrzeugen:

 

Wird der Verkäufer beauftragt, ein Kraftfahrzeug für den Käufer zu suchen und zu besorgen, so hat der Auftraggeber bzw. Käufer eine Anzahlung von 80% des Fahrzeugpreises an den Verkäufer zu leisten. Die Anzahlung hat auf unser Geschäftskonto oder demTreuhandkonto der Raiffeisenbank Deutschlandsberg zu erfolgen. Mit Erlag dieses Betrages kommt ein Kaufvertrag zwischen dem Verkäufer und dem Käufer zu Stande. Der Restbetrag ist spätestens bei Abholung des Fahrzeuges in bar zu leisten. Anstelle einer Anzahlung kann auch eine Bankgarantie bzw. eine Finanzierungszusage einer Leasinggesellschaft hinterlegt werden – für den zusätzlichen Aufwand verrechnen wir 40 Euro Bearbeitungsgebühr bzw. anfallende Bankspesen und Zinsen.

 

 

IX. Rücktritt vom Vertrag:

 

Sollte der Käufer aus von ihm zu vertretenden Umständen vom Kaufvertrag zurücktreten, so ist mit Zugang der Rücktrittserklärung eine Stornogebühr (Pönale) von 10 % des Fahrzeugpreises zur Zahlung fällig. Diese Pönale wird vom Verkäufer von der erlegten Anzahlung abgezogen, und der restliche Geldbetrag wird dem vom Kaufvertrag zurück getretenen Käufer binnen einer Woche wieder ausgefolgt.

 

Für den Fall, dass der Verkäufer zum Zeitpunkt des Vertragsrücktrittes das bestellte Fahrzeug bereits angekauft hat, so werden dem vom Kaufvertrag zurück getretenen Käufer jene Kosten in Rechnung gestellt, welche durch den Vertragsrücktritt (allfälliger Mindererlös des Kraftfahrzeuges) dem Verkäufer entstanden sind. Der vom Vertrag zurückgetretene Käufer ist dem Verkäufer diesbezüglich zum Schadenersatz verpflichtet.

 

 

X. Insolvenz des Auftraggebers bzw. Käufers.

 

Für den Fall der Insolvenz des Auftraggebers bzw. Käufers ist der Auftragnehmer, bzw. Verkäufer berechtigt unverzüglich vom Werkvertrag bzw. Kaufvertrag zurückzutreten.

 

XI. sonstige Bestimmungen:

 

Zusätzliche Vereinbarungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber bzw. Verkäufer und Käufer bedürfen der Schriftlichkeit, um vertragsgegenständlich zu werden.

 

XII. Widerrufsbelehrung / Widerrfsrecht im Falle eines Fernabsatzgeschäftes

 

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, das Fahrzeug in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht aus-zuüben, müssen Sie uns (Firma, Anschrift, Telefax, Email) mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Ein Widerrufsrecht besteht nach den gesetzlichen Vorgaben unter anderem nicht bei kundenspezifischen Anfertigungen oder bei Bestellungen, die eindeutig auf persönlichen Bedürfnissen zugeschnitten sind, oder die für den Kunden eigens beschafft werden mussten.

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, Abholung bei uns, gewählt haben), unver-züglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Sie haben das Fahrzeug unverzüglich und in jedem Fall spätestens vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zu übergeben. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rückgabe des Fahrzeugs. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust des Fahrzeugs aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zu-rückzuführen ist.